Chatkontrolle
Die EU verhandelt seit 2022 darüber, private Nachrichten automatisch durchsuchen zu lassen, auch verschlüsselte. Wer alle scannt, macht alle verdächtig.
Mehr Überwachung heisst nicht mehr Sicherheit.
Jedes Jahr kommen neue Befugnisse dazu: Chats durchsuchen, Verbindungsdaten speichern, Gesichter erkennen. Jede einzelne wird mit Sicherheit begründet. Zusammen ergeben sie einen Staat, der mehr über seine Bürgerinnen und Bürger weiss als je zuvor.
Die EU verhandelt seit 2022 darüber, private Nachrichten automatisch durchsuchen zu lassen, auch verschlüsselte. Wer alle scannt, macht alle verdächtig.
Wer wann mit wem kommuniziert und wo das Handy war, monatelang und ohne Anlass gespeichert. Der EuGH hat sie mehrfach gekippt, die Idee kommt trotzdem immer wieder.
Kameras, die Gesichter im öffentlichen Raum in Echtzeit erkennen. Der AI Act verbietet das grundsätzlich, mit Ausnahmen, die gross genug sind, um hindurchzugehen.
Behörden hacken Geräte, um mitzulesen, bevor verschlüsselt wird. Dafür bleiben Sicherheitslücken offen, die alle treffen, nicht nur Verdächtige.
Überwachungsgesetze in der EU, Deutschland, Österreich und der Schweiz: Stand, Abstimmungen und was sie bedeuten.
Kurze Anleitungen ohne Fachchinesisch: Messenger, Passwörter, Backups, was ein VPN kann und was nicht.
Wo Kameras, Gesichtserkennung und andere Überwachungstechnik schon im Einsatz sind.
Bald hier.
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